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Volley Solothurn – VBC Oftringen 3:0
Baseltor, Solothurn, 17 Zuschauer. SR: D. Maag, T. Stuber
Sätze: 21:25 (22‘); 18:25 (22‘); 19:25 (21‘)
Total: 1 Stunde 11 Minuten

VBC Oftringen
Burger, Erni, Frey, Gloor, Ingold, Koller, Leitner, Stutz
Coach: R. Meyer
Oftringen ohne: Dürig, Lazarevic, Nadarevic, Pfirter & Rössler

Sm’Aesch Pfeffingen
Bobst, Allemann, Klaska, Jaunâtre, Miescher, Kilic, Perlasca, Stüdeli, Koeninger
Coach: R. Gerstner
Assistenzcoach: D. Burger

von Aline Leitner

In der Startphase des ersten Satzes konnte sich weder Oftringen noch Solothurn klar absetzen. Nach einer Baisse hinkte Oftringen jedoch 3 Punkte hinter her. Doch kein Problem für den VBCO: Nach einem Mittelblock-Wechsel (Ingold bei 7:10 für Stutz) und dank konzentrierter und stabiler Leistung im Block und der Defense war die kurze Aufholjagd kein grosser Kraftakt. Solothurn sah sich bei 10:11 sogar selbst gezwungen ein Time-Out zu nehmen. Doch das zeigte nicht allzu viel Wirkung. Oftringen spielte weiterhin mit viel Spielwitz und Freude und baute den Vorsprung dank etlichen Monterblocks von Frey, diversen Longlinenagriffen von Burger und verwinkelten Smashes von Gloor kontinuierlich aus. Mit Koller am Service erspielte sich Oftringen ein komfortables Polster von 7 Punkten. Sie, liebe Leserinnen und Leser, erahnen es – der VBCO war gegen Schluss dann tatsächlich noch froh darum, denn Solothurn gelang es nahe an die Oftringerinnen heranzukommen. Nach einer unkonzentrierten und von Eigenfehlern geprägten Phase folge bei 22:20 das erste Oftringer-Time-Out. Dieses rüttelte die Gäste nochmals auf und so konnte der Satzgewinn mit 25:21 dann doch noch in trockene Tücher gebracht werden.

Der Start in den zweiten Satz glückte Oftringen besonders gut: Leitner, Koller, Frey und Gloor machten mit Mini-Service-Serien ordentlich Druck und auch in der Defense waren die Oftringerinnen so stabil, dass schnell ein 9 Punkte Vorsprung erzielt wurde. Das Zusammenspiel von Pass und Angreiferinnen passte meist so gut zusammen, dass die Solothurnerinnen den Angriffen von Burger, Frey, Ingold und Gloor regelrecht ausgeliefert waren. Bei 18:9 durfte auch Erni für Koller noch ans Werk und verbuchte weiter emsig Punkte auf dem Konto des VBCO. Oftringen trat selbstbewusst auf und gewann auch den zweiten Satz, nach einem obligatorischen minimalen Taucher von 3 Punkten, klar mit 25:18.

Die Vorzeichen für einen drei-Satz-Sieg standen also gut. Der Start in der dritte Satz – mit Erni für Koller in der Startaufstellung – war vielversprechend und der VBCO überzeugte bis zum Spielstand von 9:3. Doch auf einmal kehrte der Wind – Solothurn drehte auf und Oftringens Spiel war von Eigenfehlern und Unstimmigkeiten in der Defense geprägt. Bei 9:8 folgte ein Time-Out und bei 9:9 ersetzte Stutz Mittelblockerin Ingold. Oftringen liess sich auch nach dem 9:13 Rückstand nicht ins Bockshorn jagen. Dank emsigem Kampf- und Teamgeist überholte Oftringen Solothurn und verbuchte dank einer spektakulären Defense von Erni, die sich glücklicherweise just im richtigen Moment bis in die Fingerspitzten streckte, den siebten Punkt in Folge. Nun stand es also plötzlich 17:10 für Oftringen. Beflügelt spielten sich die Oftringerinnen dem verdienten Satz- und Matchende entgegen. Nach einer weiteren clever gespielten Finte von Stutz und einem abschliessenden Hammersmash von Burger zum 25:19 war der erste 3:0-Saison-Sieg Tatsache.

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