Archiv

SM’Aesch-Pfeffingen – VBC Oftringen 3:1
Löhrenacker, Aesch; 19 Zuschauer. SR: Th. Ruthisauser, Th. Rutishauser
Sätze: 25:22 (24‘); 25:16 (22‘); 20:25 (25‘); 25:19 (25‘)
Total: 1 Stunde 45 Minuten

VBC Oftringen
Burger, Erni, Frey, Gloor, Ingold, Koller, Lazarevic, Leitner, Stutz
Coach: R. Meyer
Oftringen ohne: Dürig, Nadarevic, Pfirter, Rössler

SM’Aesch Pfeffingen
D. Buser, Lorenz, Sulser, Herzog, L. Buser, Griot, Wehrli, Seibold, Contorno, Lo Presti, Visentin, Lutz
Coach: A. Leitis


von Aline Leitner

Vergleichsweise früh – um 13.30 Uhr war Anpfiff – nahm der VBCO also die Partie gegen das junge Team aus Aesch, welches von zwei Spielerinnen aus dem NLA-Kader ergänzt wurde, in Angriff. Man spielte Querfeld und hatte also genügend Raum für Rettungsaktionen aller Art. Oftringen verschlief zwar den Start nicht, kam aber auch nicht richtig in Fahrt. Das Heimteam spielte konstant und setzte dem VBCO vor allem mit den druckvollen Services zu. Das Side-Out-Spiel war kein einfaches aber trotzdem konnte der Oftringen mit Block-Out-Schlägen von Gloor, geschickt gespielten Finten von Stutz und schrägwinkligen Smashes von Burger punkten und sich so bis zu Mitte des Satzes im Spiel halten. Dann tauchte der VBCO ab und Coach Meyer heizte seinem Team bei 13:17 mit einem ersten Time-Out ein. Die Inputs fruchteten, Oftringen zeigte sich kämpferischer und drehte auf. Bei 17:17 waren es die Spielerinnen von Sm’Aesch, die ein Time-Out bezogen. Mit Frey im Block und Erni im Angriff punktete der VBCO fast bis ganz zum Ende fleissig weiter. Dann folgte wieder eine unstabile Phase des VBCO und die Gäste mussten den ersten Satz mit 22:25 an das Heimteam abtreten.

Auch im zweiten Satz kam der VBCO, trotz geänderter Startaufstellung (Ingold für Stutz als Mittelblockerin sowie Linienwechsel von Aussenangriff und Mittelblock) nicht richtig in Fahrt. Der VBCO agierte zögernd und vermochte in ganzer Linie nicht zu überzeugen. Bei 7:8 folgte der erste Wechsel (Koller für Erni). Doch die Annahme der Oftringerinnen geriet weiterhin in Bredouille und so waren die Angriffe des VBCO, im Gegensatz zu den Smashes der Sm’Aescherinnen, ein laues Lüftchen. Der VBCO bezog bei 8:11 sein erstes Time-Out. Doch es war wie verhext – dem VBCO schien nichts mehr gelingen zu wollen. Auch der Diagonalwechsel (Lazarevic für Gloor bei 10:17) und der Rückwechsel von Erni für Koller bei 10:21 fruchteten nicht. Die gegnerische Nummer 11 servierte 9 Mal am Stück und so drohte das letzte Fünkchen Kampfgeist zu ersticken. Doch der VBCO bäumte sich nochmals auf. Burger gelang eine 5-Punkte-Serviceserie, welche von gutem Blockspiel und flinken Füssen in der Defense unterstützt wurde. Doch zum Satzgewinn reichte es dann nicht mehr. Der VBCO verlor auch Durchgang zwei mit 16:25.
Mit erneut geänderten Startformation – Lazarevic blieb als Diagonalspielerin auf dem Feld und die Angriffs-und Blocklinien wechselten erneut – startete der VBCO direkt mit drei Service-Punkten von Erni in den Satz. Der VBCO spielte überzeugender und konsequenter und konnte den Vorsprung ausbauen. Doch SM’Aesch liess sich nicht so leicht ins Bockshorn jagen und agierte stark im Block. Nach einer Aufholjagd der Gegnerinnen stand es 17:17. Mit Leitner am Service erspielte sich der VBCO erneut einen 3-Punkte-Vorsprung und suchte im mit Finten, schrägwinkligeren Schlägen oder Block-Out-Punkten den Weg am Block vorbei. So gelang es dem VBCO den dritten Satz für sich zu entscheiden und ihn mit 25:20 in trockene Tücher zu bringen.
Doch die Freude und Euphorie währte nur kurz. Es war die gegnerische Nummer 14 die mit ihrem Service die Annahmespielerinnen des VBCO zur Verzweiflung brachte. Bei 0:4 folgte das erste VBCO-Timeout und bei 0:5 der erste Wechsel (Stutz für Ingold). Oftringen spielte weiterhin mit angezogener Handbremse und hinkte dem 6-Punkte-Rückstand hinterher. Bei 1:8 folgte der Rückwechsel im Mittelblock und bei 5:11 der nächste Wechsel (Koller für Erni). Mit Frey am Service nahm Oftringen wieder Fahrt auf und kämpfte sich Punkt um Punkt an das Heimteam heran. Bei 17:17 dann der erneute Einbruch des VBCO. Der erneute Wechsel auf im Aussenangriff (Erni für Koller bei 17:18) vermochte der Abwärtsspirale nicht entgegenzuwirken. Und so kam es dann, wie es kommen musste: der VBCO verlor auch den vierten und letzten Satz mit 19:25.

1808 Views • Kategorien: Damen 1
« Sapperlott - 2. Teil » Zurück zur Übersicht « Offene Rechnung mit «fast perfektem Spiel» beglichen »
Archiv