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VBC Oftringen 2 – Volley Salina 2 Rheinfelden 3:0
Mehrzweckhalle Oftringen; 20 Zuschauer
Sätze: 25:10, 25:19, 25:23
Total: 1 Stunde 21 Minuten
 
VBC Oftringen
C. Disler, M. Bolliger, V. Benz, S. Hochuli, J. Huber, N. Haag, R. Loretz, S. Baumann, J. Benz, J. Ming, V. Willhelm
Coach: S. Joller
Oftringen ohne: S. Läubli, S. Wiedemeier, S. Gerber, C. D`Antico, E. Karkin
 

geschrieben von Rahel Loretz

Mit viel Selbstvertrauen ging das Damen 2 ins Spiel: Zum einen sind sie fast optimal in die Saison gestartet, zum anderen konnte der heutige Gegner aus Rheinfelden in einem Trainingsspiel deutlich bezwungen werden.

Der allererste Punkt konnte zwar Salina für sich buchen, doch das sollte für lange lange Zeit der einzige Vorsprung von ihnen bleiben. Dann nämlich fing der Oftringen-Motor an zu laufen: Mit starken Services wurden die Rheinfelderinnen unter Druck gesetzt, was als Folge hatte, dass die Gegenangriffe einfach zu verteidigen waren und mit dem eigenen Angriff gepunktet werden konnte. Das D2 riskierte mehr und mehr – ohne Fehler zu machen. Es ist bezeichnend für diesen Satz, dass zwar zwei Asse, jedoch kein einziger Servicefehler zu verbuchen war. Und so führte der VBCO 7:1; 13:2; 18:4. Mit diesem beruhigenden Polster konnte Coach Joller endlich ausprobieren, was er geplant hatte: Doppelwechsel Pass/Dia. Und so wurde tatsächlich ein ganzer Satz lang mit drei Angreiferinnen gespielt.

Der Beginn des zweiten Durchgangs war eine Fortsetzung des ersten: Es wurde immer mehr Risiko genommen und meist ging es auf (der eine Service ein paar cm neben die Seitenlinie war lange der einzige Eigenfehler). Bald stand schon wieder 13:4 auf dem «Täfeli». Dank grossem Vorsprung konnte auch das ein oder andere ausprobiert werden, was sonst nur im Training zum Zuge kam. Wieder wurde der Doppelwechsel gemacht und wieder konnte fast während des ganzen Satzes auf drei Positionen angegriffen werden. Gegen Ende zeigten auch die jungen Gegnerinnen mit ein paar schönen Smashes, was eigentlich in ihnen steckt und konnten den Rückstand in Grenzen halten: 25:19 für den VBCO.

Dann kam, was kommen musste: Es lief nicht mehr auf Seiten Oftringen. Eigenfehler schlichen sich ein. Hinzu kam, dass Salina mit sehr langen Smashes, extremen Winkeln oder etwas Glück zu punkten begannen. Ausserdem haben sie sich in der Verteidigung gut auf die VBCO-Angriffe eingestellt. So sah sich das Heimteam schnell einem 6:13-Rückstand gegenüberstehen, ehe die Konzentration wieder zunahm und stetig aufgeholt werden konnte. Der Angriff von Aussen war sehr wirkungsvoll, die Services wieder stärker (so stark, dass man beim einzigen Fehler beim Anspiel froh sein musste, dass die eigene Spielerin nicht verletzt wurde) und beim Stand von 18:17 lag das D2 wieder in Front. Von nun an war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der inzwischen gewohnte Doppelwechsel funktionierte auch beim engen Spielstand. Beim Stand von 23:23 landete ein Kurzangriff der Oftringerinnen mit voller Wucht noch vor der Drei-Meter-Linie des Gegners. Und schliesslich konnte das Spiel mit einem Angriff von Aussen – von wo sonst – abgeschlossen werden.

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