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VBC Oftringen – TV Grenchen 1:3

Mehrzweckhalle Oftringen, 37 Zuschauer, SR: L. Sennrich, R. Browne
Sätze: 8:25 (16’), 15:25 (19’); 25:23 (25’); 15:25 (23’)
Total: 1 Stunde 32 Minuten

 

VBC Oftringen
S. Benz, V. Benz, Bolliger, Burger, Gloor, Lazarevic, Leitner, Meier, Nguekwian, Rössler, Weingard, Zihlmann
Coach: M. Murri
Assistenzcoach: A. Dürig
Oftringen ohne: Maia

 

TV Grenchen
J. Kallen, Cermusconi, Jäggi, Tschumi, Gossmüller, Möri, von Roll, M. Kallen, Weber, Schwab, Moser
Coach: L. Atro

 

von Aline Leitner

Oftringen verschlief den rund 40 Minuten verspäteten Start in den ersten Satz so richtig: bei 1:6 und 2:13 bezog Coach Marcel Murri seine Time-Outs, bei 4:20 dann der Spielerwechsel Bollinger für Nguekwian. Wer das Satzresultat (8:25) betrachtet weiss, dass es für die, gelinde ausgedrückt, optimierungsfähige Leistung vom VBCO keine passenden Worte gibt.

Deshalb direkt weiter mit Satz zwei. Oftringen erwischte einen besseren Start. Vor allem in der Block- und Defensearbeit standen die Oftringerinnen nun stabiler und so gab es einige umkämpfte Ballwechsel. Auch in der Annahme arbeitete der VBCO konzentrierter und konsequenter und war deshalb auch im Angriff variabler und entsprechend erfolgreicher. Die guten Ansätze in der Startphase des zweiten Satzes machten gegen Mitte und Ende des Durchgangs wieder rar: bei 9:14 und 12:21 bezog Marcel Murri seine beiden Time-Outs. Bei 11:18 und 12:20 folgten zwei Spielerwechsel (Rössler für Gloor und Benz für Lazarevic). Jedoch gelang es dem VBCO aufgrund des grossen Vorsprungs der Grencherinnen nicht mehr, den Satz aufzuholen. Somit ging auch Durchgang zwei mit 25:15 an Grenchen.

Im dritten Satz startete der VBCO mit neuer Aufstellung. Trotz früher Führung von Grenchen (Time-Out bei 1:6) gelang es dem VBCO die Nerven zu behalten und sich mit starken Services und guter Blockarbeit Punkt für Punkt an die Grencherinnen heranzuarbeiten. Bei 6:6 folgte dann deren Time-Out gefolgt von einigen Spielerwechseln. Der VBCO spielte mit viel Freude und überzeugte an allen Fronten. Gegen Ende des Satzes flatterten jedoch die Nerven nochmals. Bei 18:20 das Oftringer-Time-Out, bei 23:21 dann jenes von Grenchen. Bei 19:22 setzte Coach Murri Nguekwian für Meier ein. Dank starker Blockleistung in der Money-Time und unermüdlichem Teameinsatz konnte Oftringen den zweiten Satzgewinn der Saison mit 25:23 realisieren.

Nun hatte Oftringen Blut geleckt – die Startphase war denn auch entsprechend hart umkämpft und von langen Ballwechseln geprägt. Jedoch geriet der VBCO auch wieder zurück in altes Fahrwasser und kam phasenweise den berühmten Schritt zu spät. Bei 15:21 folgte der Dia-Passeusen-Doppelwechsel (Gloor für V. Benz und Leitner für Rössler) bei 15:22 kam Lazarevic für S. Benz aufs Feld. Jedoch gelang es dem VBCO nicht mehr zu punkten. Der vierte Satz ging mit 25:15 klar an Grenchen.

Oftringen ist also auch nach sieben das Schlusslicht mit weiterhin Null punkten. Die Leistung im dritten Satz lässt jedoch darauf hoffen, dass dem VBCO der Durchbruch gelingen kann.

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