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TV Grenchen – VBC Oftringen 3:0

Dorfhalle, Grenchen, 19 Zuschauer 1. SR. M. Lehmann, 2. SR. M. Kämpf
Sätze: 25:14 (18’); 25:21 (25’); 25:10 (18’)
Total: 1 Stunde und 7 Minuten

VBC Oftringen
M. Bolliger, S. Benz, V. Benz, Burger, Dürig, Gloor, Leitner, Maia, Meier, Rössler, Stalder, Weingard, Zihlmann
Coach: Marcel Murri
Oftringen ohne: Lazarevic, Nguekiwian

TV Grenchen
J. Kallen, Cermusoni, Jäggi, Tschumi, Gossweiler, Strasser, Cossi, von Roll, Moser, M. Kallen
Coach: L. Citro

geschrieben von Aline Leitner

So ein Habakuk!

Um noch auf den siebten Abschlussrang – jenem, der einem ein Ticket für die Abstiegsspiele sichert – landen zu können, muss der VBCO sicherlich noch 6 Punkte auf seinem Konto verbuchen. Gegen Grenchen erbot sich die nächste Chance zur Punktejagd. Oftringen startete äusserst verhalten ins Spiel und hatte vor allem in der Annahme Mühe mit den Services der Grenchnerinnen. Das Side-Out-Spiel des VBCO war deshalb eher ein laues Windchen. So ganz anders kamen die Angriffe der Grenchnerinnen daher: orkanmässig schnell schlug das Heimteam den Oftringerinnen die Bälle um die Ohren. Nach zwei Time-Outs bei 0:5 und 4:12 und drei Spielerwechseln (Burger für S. Benz bei 4:14, Dürig für Benz und Leitner für Gloor bei 7:15) waren es dann – dem Spielverlauf entsprechend – die Grenchnerinnen, die den ersten Satzball zum 25:14 verwerteten.

Durchgang Nummer zwei: Oftringen findet einen gelungeneren Start und kann sich dank stabiler Annahme-Leistung und druckvollen Services mit einigen Punkten absetzen. Auch im Angriff läuft es stabiler und so kann der VBCO oft mit diagonal geschlagenen Bällen oder Block-Out-Schlägen punkten. In der Defense stellte Oftringen um und machte im Block die Linie zu. So war auch die Defense des VBCO besser organisiert. Jedoch liessen sich die Grenchnerinnen nicht ins Bockshorn jagen und kämpften sich Punkt für Punkt an Oftringen heran und überholten die Gäste in der «Money Time». In den wichtigen Situationen häuften sich beim VBCO nun die Eigenfehler an, während Grenchen überzeugte und mit Nerven aus Stahl den Satzpunkt zum 25:21 verwertete.

Zu Beginn des dritten Satzes kam ein Team so richtig in Fahrt – leider waren es nicht die Oftringerinnen. Während sich bei Annahme und Side-Out-Spiel viele unkonzentrierte Fehler aneinanderreihten, zog Grenchen davon. Bei 3:6 und 4:13 bezog Coach Murri seine beiden Time-Outs und schöpfte in der Folge sein Spielerwechselkontingent voll aus. Doch gegen das Oberwasser der Grenchnerinnen schien an diesem Tag und im dritten Satz kein Kraut gewachsen zu sein: Nach 67 Spielminuten verwertete das Heimteam den ersten Matchball zum 25:10.

Nun wird die Luft für den VBCO immer dünner. Will der VBCO seine Chancen auf die Barrage intakt halten, dann gibt es für das nächste Spiel gegen das aktuell siebtplatzierte Lalden nur eine Devise: Gewinnen!

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