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News

VBC Oftringen – Sm’Aesch Pfeffingen   3:2
Mehrzweckhalle, Oftringen, 43 Zuschauer. SR: T. Chiorazzo, A. Noever
Sätze: 18:25 (20‘); 25:21 (26‘); 25:17 (23‘); 23:25 (27‘); 15:9 (13‘)
Total: 2 Stunden 1 Minute

VBC Oftringen
Burger, Erni, Frey, Gloor, Ingold, Koller, Lazarevic, Leitner, Rössler, Stutz
Coach: R. Meyer
Oftringen ohne: Dürig, Nadarevic & Pfirter

Sm’Aesch Pfeffingen
R. Buser, Lo Presti, Kühner, L. Buser, Wehrli, Sacher, Lutz, Contorno
Coach: J. Nowotny
Assistenzcoach: M. Herzog

von Aline Leitner

Nach dem erfolglosen und ernüchternden letzten Wochenende mit zwei verlorenen Spielen galt es gegen das junge Team aus Aesch zu punkten. Das Heimteam erwischte keinen guten Start. Durch die starken Services der Gäste kam die Annahme der Oftringerinnen ins Wackeln. Es resultierte schnell ein Rückstand von 5 Punkten und Coach Meyer sah sich bei 4:9 zum ersten Time-Out gezwungen. Dieses zeigte Wirkung – denn dank stabilerer Annahme und kraftvollen und cleveren Angriffspunkten waren es die Pfeffingerinnen, welche bei 10:9 ein Time-Out nehmen mussten. Auch dieses zeigte leider seine Wirkung. Den Gästen gelang es ihren Vorsprung erneut auszubauen. Obwohl Erni mit ihren Blocks und Koller mit ihren «ultra» Diagonal-Diagonalbällen nochmals für ein kurzes Aufbäumen sorgten, ging der erste Satz mit 25:18 Baslerinnen.

Der Start in den zweiten Satz gelang, trotz leicht geänderter Aufstellung (Frey und Stutz tauschten ihre Plätze), zwar erneut nicht nach Bilderbuch. Doch so schnell lies sich Oftringen nicht ins Bockshorn jagen. Nach einem Wechsel auf der Diagonal-Position (Gloor bei 8:11 für Erni) kam frischer Wind auf. Oftringen nahm langsam Fahrt auf und schmetterte den Gegnerinnen die Bälle um die Ohren. Stutz und Gloor fanden des Öfteren die Lücke im gegnerischen Block und Burger überzeugte mit ihren Longline-Angriffen. Bei 13:16 zeigte Rössler ihre Stärke in der Defense und Annahme und bei ihrem Rückwechsel waren die Oftringerinnen nur noch 16:17 im Rückstand. In der Schlussphase zwang Oftringen das Glück auf seine Seite und überzeugte gegen Ende des Satzes immer mehr. So ging der zweite Durchgang mit einem letzten starken Service von Frey mit 25:21 an das Heimteam.

In geänderter Formation (Gloor ersetzte Erni auf der Diagonal-Position), fokussiert und motiviert überzeugte der VBCO von Beginn des dritten Satzes an. Die Gäste hatten kaum eine Chance auf Touren zu kommen. Die Services der Oftringen waren zu stabil und die Angriffe zu stark und clever gespielt, als dass die Baslerinnen da viel Punkte hätten holen können. Bei 18:9 durfte Ingold für Frey «ran an den Ball» und überzeugte direkt mit einem Blockpunkt und auch Lazarevic (bei 22:16 für Burger eingewechselt) machte ihre Sache vor allem in der Defense gut. Zehn Punkte Vorsprung hatten die Oftringerinnen zu Spitzenzeiten. Doch wer glaubte, dass es den Oftringerinnen diesmal gelang, den Sack einfach zuzumachen, wurde enttäuscht. Das obligate Oftringer-Tief dauerte diesmal ganze vier Punkte. Doch den Satzsieg liess sich der VBCO nicht mehr abluchsen. Mit einem klaren 25:17 entschied das Damen 1 den dritten Satz für sich.

Der vierte Satz war von Beginn an spannend und ausgeglichen. Beide Teams kämpften um jeden Punkt. In der Mitte des Satzes hatten dann die Baslerinnen plötzlich die stärkeren Nerven. Oftringen patze in der Annahme und auch das Zusammenspiel mit Pass und Angreiferinnen passte nicht optimal zusammen. Bei 13:19 durfte nach einem Time-Out Ingold für Stutz ihr Können unter Beweis stellen und setzte die Aescherinnen mit ihrem Service ordentlich unter Druck. Der Wechsel von Erni für Koller bei 18:22 war ebenfalls erfolgsversprechend. Oftringen kämpfte mit vereinten Kräften und kam ganz nahe an die Baslerinnen heran. Nach einem unglücklichen Service-Fehler des VBCO hatten die Gäste die Chance zum Satzausgleich in der Hand. Mit einem Servicepunkt machten die Baslerinnen den Sack zu und gewannen den hart umkämpften vierten Satz 25:23.

Nachdem Oftringen im fünften Satz zugleich mit 3:0 in Führung ging, fingen sich die Spielerinnen aus Aesch und es folgen einige lange Ballwechsel, welche Oftringen dank grossem Team- und Kampfgeist meist für sich entscheiden konnte. Bei 8:6 aus Oftringer Sicht wechselten die Teams die Seite. Der VBCO überzeugte weiter mit stabiler Annahme. Infolge dessen war auch das Angriffsspiel kraftvoll und erfolgreich. Nach einem Servicepunkt von Leitner zum 15:9 gewann Oftringen den rund zwei stündigen Match.

Nach den weiteren gewonnenen zwei Punkten und sieben gespielten Spielen winkt Oftringen vom zwischenzeitigen dritten Tabellenplatz. Doch die Ausgangslage könnte nicht knapper sein – fünf Teams sind innerhalb einer drei-Punkte-Spanne. So auch Solothurn. Gegen dieses Team geht es am kommenden Samstag darum, weitere drei Punkte einzuspielen. Damit dies optimal gelingt, gilt es, aus den Fehlern des letzten Spiels zu lernen und den mentalen und spielerischen Aufschwung mit ins nächste Spiel zu nehmen.

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