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VBC Oftringen - VB Therwil
Mehrzweckhalle, Oftringen; 27 Zuschauer. SR: R. Browne, S. Bosshard
Sätze: 25:19 (19’); 25:18 (23’); 23:25 (34’); 22:25 (24’); 15:8 (14’)
Total: 1 Stunde 56 Minuten
 
VBC Oftringen
Benz, Burger, Erni, Frey, Gloor, Ingold, Koller, Lazarevic, Rössler, Stutz
Coach: R. Meyer
Oftringen ohne: Dürig, Leitner, Nadarevic & Pfirter
 
VB Therwil
Blumer, D’Agostini, Guarin, Hager, Hartmann, Rudin, Schaub, Siegrist
Coaches: C. Markwalder & M. Gerber
 
von Jacqueline Ingold
 
Die Tabelle zeigte am Samstag vor dem letzten Heimspiel des Jahres für das Damen 1 des VBC Oftringen klare Vorzeichen: Die Gastgeberinnen standen mit 18 Punkten auf Rang 3, während die Gäste aus Therwil mit 4 Punkten das Tabellenschlusslicht bildeten. Doch bereits in der Teambesprechung vor dem Match warnte Trainerin Sabine Frey vor dem Hochmut: “Das wird ein schwieriges Spiel.” Und sie sollte Recht behalten.
 
Aufgrund der Abwesenheit der beiden Passeusen Leitner und Dürig, mussten die Oftringerinnen einige Umstellungen in der Aufstellung in Kauf nehmen. Frey übernahm die wichtige Aufgabe der Passverteilung und erledigte diese souverän. Nachdem der Start in den ersten Satz von vielen Eigenfehlern geprägt war und Oftringen stets einem Ein- bis Zweipunkterückstand hinterhereilte, konnte bei 17:17 der Spiess umgedreht werden. Dank starken Serviceserien von Burger, Stutz und Frey entschied Oftringen den ersten Umgang mit 25:19 für sich.
 
Im Zweiten Satz setzte sich das Heimteam von Anfang an besser durch. Mit harten und präzisen Angriffen, einem stabilen Block und einer kompakten Teamleistung konnten sich die Oftringerinnen von Beginn weg einen Vorsprung erarbeiten, welchen sie bis zum Schluss des Satzes (25:18) nicht mehr hergaben.
 
Wer glaubt, Oftringen hätte nun die drei Punkte auf sicher gehabt, der irrt. Schon Anfangs des dritten Umgangs handelten sich die Oftringerinnen aufrund einer instabilen Annahme und etlichen Eigenfehlern im Angriff einen 2:8 Rückstand ein. Diesen Punkten eilte man während des gesamten Satzes hinterher und konnte erst in der Schlussphase - der sogenannten Moneytime - wieder näher zu den Gästen aufrücken (19:21). Die Durchsetzungskraft reichte aber nicht ganz aus und so musste man den Satz mit 23:25 knapp an die Therwilerinnen abgeben.
 
Coach Roger Meyer verlangte mehr von seinen Spielerinnen. Es dürfe nicht wieder so ein Loch geben, mit einer konstanten Leistung könne man den Satz und das Spiel nach Hause bringen. Das Heimteam hatte sodann auch während des gesamten vierten Satzes die Nase etwas vorn. Jedoch machten die Oftringerinnen ihrer Passeuse nach wie vor mit unpräzisen Abnahmen das Leben schwer und es kam irgendwie kein richtiger Fluss ins Oftringer Spiel. Immer wieder konnten die Gäste mit harten Angriffen gegen einen zu ungenau stehenden Block punkten und Energie tanken. So kam es bei 19:19 zum Momentums-Wechsel und die Therwilerinnen konnten den Satz zu ihren Gunsten drehen (22:25).
 
Das Tie-Break musste also die Entscheidung bringen. Der Start in diesen fünften Satz missriet dem Heimteam jedoch völlig. Beim Stand von 0:4 nahm Coach Meyer ein Time-Out und tat seinem Unmut Kund. Nach einem weiteren Eigenfehler folgte dann die kurzzeitige Erlösung. Bei 1:5 legte Frey eine beeindruckende Service-Serie hin und drehte den Satz zum 7:5 für Oftringen. Der Elan war zurück ins heimische Spiel gekehrt und alle Spielerinnen trumpften nun mit Selbstvertrauen auf. Burger und Erni machten mit präzisen Angriffen Punkt um Punkt und auch Koller setzte sich immer wieder erfolgreich gegen den gegnerischen Block durch. Aus der Mitte punkteten Stutz und Ingold mit diversen Blockaktionen und intelligent gespielten Finten und Sabine Frey triumphierte auch auf ihrer neuen Position mit ihrer Blockstärke. Ein klares 15:8 Satzresultat brachte den Oftringerinnen den Sieg und den zweiten, wichtigen Punkt.
 
Das Damen 1 des VBC Oftringen steht mit 20 Zählern nach wie vor auf dem dritten Tabellenrang, nun aber punktgleich mit Volley Muri Bern auf Rang 2 und dem Gegner von nächsten Samstag VBC Bern auf Rang 4.
 
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