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News

Volley Muri Bern – VBC Oftringen        3:0
Matte, Bern – 13 Zuschauer
Sätze: 26:24 (28‘); 25:21 (23‘); 25:23 (26‘)
Total: 1 Stunde 23 Minuten

VBC Oftringen
Burger, Erni, Frey, Gloor, Ingold, Koller, Lazarevic, Leitner, Stutz
Coach: R. Meyer
Oftringen ohne: Dürig, Nadarevic, Pfirter & Rössler 

Volley Muri Bern
Altermatt, Gyger, K. Frey, Hohermuth, Perroulaz, Schmid, Fink, Koller, Finke, H. Frey
Coach: D. Hostettler
Assistenzcoach: P. Zimmermann

 

von Aline Leitner

Missglückte Neujahrspremière

Die Neujahrswoche startete für den VBCO nicht ganz so happy, wie bei anderen das «new year» angefangen hatte. Aufgrund Schulferien konnte nur einmal – und dies in «fremden Gefilden» trainiert werden und dies nur zu fünft – viele Spielerinnen waren aufgrund Ferien oder Krankheit nicht in der Lage, das Auftakttraining zu besuchen. Auch am ersten Spieltag im Jahr 2017 war das Kader noch am kränkeln – besonders Gloor und Koller hatten sich noch nicht ganz von ihrer Erkältung erholt.

Etwas verschlafen gestaltete sich der erste Satz im neuen Jahr – Muri Bern ging 5:1 in Führung. Doch der VBCO erwachte aus seinem Weihnachtsschlaf und drehte auf. Mit Stutz am Service und einer starken Blockarbeit der «vorderen Drei» kehrte Oftringen das Ergebnis zu 10:5. Die Oftringerinnen punkteten emsig weiter, hier ein sehenswerter Mitte-Angriff von Frey, da ein Longline-Schlag von Erni und auch Lazarevic, die ihre Saison-Première auf der Diagonal-Position zum Besten gab, punktete mit fiesen Block-Out-Schlägen. Muri Bern gab sich aber noch lange nicht geschlagen und vor allem die Mittelangreiferin Nummer zwei sowie die Aussenangreiferin Nummer 11 sorgten für Zahnschmerzen bei Oftringen. Trotzdem war es der VBCO der die Nase gegen Ende des Satzes vorne hatte und beim Spielstand von 24:21 zu 3 Satzbällen kam. Sie ahnen es, liebe Leserinnen und Leser. Das Damen 1 wäre nicht das Damen 1, wenn es jetzt nicht noch für Spannung sorgen würde. Oftringen patzte in der Annahme und war auch nach einem Wechsel – Ingold für Stutz bei 24:22 – und einem Time-Out nicht in der Lage, den Sack zu zumachen. Als Muri Bern dann zum einzigen Satzball aufschlug, liess sich das Heimteam den Satzsieg nicht mehr nehmen und gewannen knapp mit 26:24.

Der Start des zweiten Satzes verlief sehr ausgeglichen. Muri Bern punktete weiter mit den oben bereits genannten «Haupttäterinnen» und Oftringen konnte sich mit Finten, Block-Out-Punkten und diagonal geschlagenen Bällen – Burger wählte da einen besonders aussergewöhnlichen Winkel – gegen das Team aus Muri Bern behaupten. Mit Leitner am Service konnte man sich sogar einen Vorsprung erspielen, doch dann folgte das obligate Tief des VBCO. Der Captain von Muri Bern destabilisierte die Annahme des VBCO und so wurde auch das Side-Out-Spiel zu einer grossen Herausforderung. Obwohl sich Oftringen nochmals von seiner Baisse zurückkämpfte und Muri Bern bei 21:24 zu einem Time-Out zwang, liess sich das Heimteam den Satzsieg konsequenterweise nicht mehr abluchsen und gewannen Durchgang Nummer 2 mit 25:21.

Im Satz drei stellte der VBCO seine Aufstellung um – Frey fungierte als Passeuse während Ingold und Stutz die Mittelblocker-Positionen besetzten. Der Start verlief erneut ausgeglichen. Obwohl Oftringens Annahme in Bedrängnis kam, gleichten Erni & dann Ingold am Service diese Phase der Schwäche aus, verbuchten je 3 Punkte in Folge auf dem Konto des VBCO und zwang den Gegner zu seinem ersten Time-Out. Dieses fruchtete leider und Oftringen geriet erneut ins Hintertreffen. Dem variantenreichen Angriffs-Spiel der Muri-Bernerinnen war oft kein Kraut gewachsen. Oftringen seinerseits machte es dem Gegner leicht und so häuften sich aufgrund Eigenfehler die Punkte auf dem Konto von Volley Muri Bern. Doch Oftringen wollte seine Haut teuer verkaufen. Fast schon mirakulös entdeckte der VBCO seinen Kampfgeist wieder, minimierte die Eigenfehler und kurbelte die Punktemaschine wieder an. Es wurde noch einmal spannend und mit Burger am Service machte Oftringen viele Punkte wett. Leider wurde der späte Einsatz nicht belohnt – knapp ging mit 25:23 auch der dritte Satz an Muri Bern.

Die Neujahrsprèmiere und Revanche ist also nicht ganz nach Wunsch verlaufen. Besonders im ersten Satz hätte man die Chance zum Satzgewinn konsequenter ergreifen müssen. Doch es fehlte, wie auch im zweiten und dritten Satz, die letzte Quäntchen Konsequenz in allen Aktionen. Oftringen wird sich im nun wieder normalen Trainingsalltag auf die Schwächen des Samstags-Spiels konzentrieren. Denn im nächsten «Ernstkampf», am 15. Januar 2017, gilt es sich gegen den erstplatzierten und NLB-Anwärter VBC Gerlafingen zu behaupten. 

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